Projekttag der Berufsschule
Der Film "Der weiße Rabe" und das anschließende Gespräch mit Max Mannheimer haben uns sehr angesprochen, da wir viel über das Leben und die Verfolgung der Juden zur Zeit des Nationalsozialismus erfahren haben. Offen und ohne Scheu berichtete Herr Mannheimer über das Geschehen. Alles in allem ein interessanter und aufschlussreicher Projekttag...   (Marsic, Feichtinger (K11L, BS Kfz-Technik))

Danke
Haben den Film gesehen und fanden ihn Klasse der Film wirkt sehr authentisch und hat sehr gut dargestellt wie man sich nach solchen Erlebnissen fühlt. Danach noch die Möglichkeit zu haben, Sie persöhnlich zu sehen und Ihnen Fragen stellen zu können, war die perfekte Ergänzung zum Film!   (B12A, BS Fahrzeug- und Luftfahrttechnik)

Bewegt...
...jedes Engagement und Aktionen wie unser heutiger Tag im Arri Kino bewegt einiges in Sachen Menschlichkeit und Freiheit (zu schätzen wissen)...wie wir von Max Mannheimer hören konnten. Vielen Dank an alle Beteiligten !   (Berufsschule KFZ München)

Danke
Letzten Montag war Max Mannheimer bei uns am Gymnasium bei St Anna und hat seine Geschichte erzählt, in einer unglaublichen Art. Ich muss sagen, dass es mich sehr beeindruckt hat, dass er so offen über seine Vergangenheit redet, wahrscheinlich kann keiner wirklich nachvollziehen was damals passiert ist. Es ist nahezu ein Wunder dass fünf 9te Klassen, das sind ungefähr 130 Schüler, für 100 Minuten gebannt nach vorne zum Podium geschaut haben und kein Wort gesagt haben, so spannend, bilderreich und berührend hat Max Mannheimer mit uns gesprochen. Ich kann nur sagen, dass es sehr intressant und lehrreich war, was er erzählt hat und dass ich jederzeit mir seine Geschichte nochmal anhören würde. Liebe Grüße   (Gast)

E-Mail Adresse fehlt! Kontakt
Lieber 13jähriger Schüler, der die Nachricht vor dieser eingetragen hat. Bitte sende doch deine e-mail Adresse an text@carolinotto.de, damit wir dich kontaktieren können. Danke! Carolin Otto   (Carolin Otto)

Angst
Ja ich habe auch angst, bin erst 13 jahre alt und gehe in das gymnasium mühldorf.Ich habe angst weil vieler meiner schulkameraden nationalsozialismus und faschismus immernoch "runterspielen" und manmal sogar verherlichen, nicht selten werden dabei die arme gehoben... .ich denke max mannheimer hat wohl mehr als jeder anderer mensch für diese sache eingesetzt es ist dabei extrem wichtig das man noch viel verstärkter bei der jugend ansetzten muss den hier gibt es wenn man so will die nazis von morgen!!! bitte kontaktiert mich   (Gast)

Rentner
Lieber Herr Mannheimer, ich habe den Beitrag über Sie im Radio Wissen des Bayerischen Rundfunks gehört. Dabei hatte ich lebendige Erinnerungen an die Gruppenreise durch Polen, die Sie mitgemacht haben vor vielen Jahren. Wir besuchten damals auch Auschwitz. Sie haben sich damals entschlossen das KZ zu besuchen. Die Gruppe war in Sorge, wie Sie diese Begegnung mit der grauenhaften Vergangenheit bewältigen werden. Ihr Mut hat in der ganzen Gruppe Achtung und Respekt hervorgerufen. Ich habe auch das Außenlager bei Mühldorf besucht, wobei uns ein bekannter Lehrer vom Gymnasium Waldkraiburg durch das Gelände geführt hat. Von ihm habe ich auch erfahren, dass auch Sie hier Fronarbeit leisten mussten. Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gesundheit, dass Sie weiterhin unsere Jugend unserer unheilvollen Geschichte vertraut machen. Mit freundlichen Grüßen Peter Stichaner   (Peter Stichaner)

..
ich habe vor wenigen minuten die letzten seiten ihrer lektüre "spätes tagebuch" gelesen und will ihnen nur sagen, dass ich sie sehr bewundere. dass was sie durchlebt haben, ist für die meisten menschen unvorstellbar. ich finde es toll, wie sie für eine bessere welt kämpfen, durch die aufklärung, die sie betreiben und finde es schade, dass viele junge menschen, sich mit der eigenen geschichte nicht mehr konfrontieren. ich bin selbst erst 19 jahre auf diesem verdammten planeten, aber ich habe angst vor dem vergessen. der faschismus ist ein sehr flexibles phänomen. ich will dafür kämpfen, dass dieser nie wieder so erschreckende ausmaße annimmt. hochachtungsvoll - david m.   (david marklstorfer)

Menschen wie Er
Ich habe durch Zufall einen Bericht in den Medien mitbekommen, der mich sehr berührt hat. Berührt in all jenen Schmerz zu sehen, inwieweit ein Mensch wie Max Mannheimer seine Vergangenheit in positives verarbeitet. Es zeigt mir das wir in der Lage sind jenen Schmerz, jenes Leid in der Lage für sich selbst ohne Hass zu bewältigen. Ich bewundere Herrn Max Mannheimer. gleichzeitig möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich für die Taten meiner Nation vielmals zu entschuldigen und es gibt wenige Menschen deren Achtung und Schätzung aus meine Sicht gebührend in Ehre verdient. Ich hoffe das wir in der Lage sein werden die Zukunft besser zu machen, aus unseren Fehlern zu lernen. Vergangeheit wie sie war, soll bleiben, zukünftig und in alle Zeit. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute. Viele Grüße Steffen Fr aus Hessen   (Steffen Fr)

Super !
Als Max Mannheimer und Carolin Otto in Biberach bei den Filmfestspielen zu Gast waren, war ich überwältigt von dem ganzen Film und den Emotionen die dort wieder hochkommen wenn man an den Platz des Schreckens wieder zurückkommt. Klasse !   (Hel)

Film und Filmgespräch
Vielen Dank Caroline Otto für das interessante Filmgespräch in Marias Kino in Bad Endorf und vor allem den sehr schönen Film über Max Mannheimer. Es war zwar insbesondere auch für die Jüngeren schade (die ich z.B. aus Obing extra überredet hatte, zu kommen), dass Herr Mannheimer nicht anwesend sein konnte, doch die zum Teil sehr anrührenden Szenen und Momente im Film sowie ihre Erzählungen über ihn ließen ihn einem schon sehr nahe kommen. Alles Gute weiterhin!   (Daniel Lebert)

toller Film!
Ich find es toll und bemerkenswert, wie aktiv Sie sind trotz all dieser schrecklichen Erinnerungen und Erlebnisse. Dafür bewundere ich Sie sehr!   (lolle44)

Dankeschön!!
Ich bin ihnen echt dankbar, dass sie für unz am Montag den 15.03.10 Zeit hatten und persönlich im Kinopolis Landshut da waren. Dank Ihnen haben viele eine Vorstellung wie schrecklich es im KZ:Lager war, sonst vergessen es viele und dann könnte es eventuel wieder passieren(Hoffentlich nicht). SIE sind für unz ein Held, welcher trotz den gantzen Ereignissen hummorvoll ist!!!   (Gast)

Beeindruckend
Was für ein beeindruckender Film! Vor allem Max selber, um dieses so verarbeiten zu können muss man sehr stark sein und das ist Wahnsinn wie ein Mensch dies so gut „verbergen“ kann. Noch viel Erfolg mit Diesem Film und alles Gute für Max und Carolin   (Tobi)

:)
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht mit sehr hohen Erwartungen in diesen Film gegangen bin. Die meisten historischen Filme sind ja nicht sooo spannend, aber Ihr Film hat mich wirklich bewegt. Ich saß wie gebannt in diesem Kinosessel und war einfach nur noch sprachlos. Ich hätte nie gedacht, dass mich ein derartiger Film so mitreißen könnte.. Ich war vor allem von Max Mannheimer mehr als beeindruckt. Ich finde es richtig toll, dass er den Mut aufgebracht hat, über all die schrecklichen Jahre zu sprechen. Ich weiß nicht, ob ich das an seiner Stelle fertig gebracht hätte. Das verdient auf jeden Fall großen Respekt! Ich kann nur noch einmal betonen, dass mich Ihr Film emotional sehr berührt hat und ich wünsche Ihnen und auch Herrn Max Mannheimer für die Zukunft alles alles Gute!   (Thamina)

karina
der film fasziniert mich und ich würde darum bitten, dass sie mir bescheid geben, wenn man ihn erwerben kann. ganz besonders möchte ich ihn auch für die schule haben, um dort den schülerinnen und schülern max mannheimer näher zu bringen.   (Gast)

Vortrag heute im Kinopolis Landshut
Es war sehr spannend und einfühlsam, dass alles zu sehen und etwas über das Leben von Max Mannheimer erfahren zu können. Mich wundert es wie man sowas überstehen konnte und ich hoffe, dass es nicht nochmal so etwas wie ein KZ geben wird. Ebenso fand ich es wunderlich, dass er so gut Englisch reden kann. Besser als ich :D Wie viele Sprachen kann er eigentlich??? Und welche??? Würde mich mal so interessieren. Es war ein "schöner Tag". Ich fand es lustig, dass immer wieder Witze gekommen sind im Film und danach.   (Gast)

Vortrag heute im Kinopolis
Also ich fand den Film sehr interresant, weil man genau gesehen hat was Max Mannheimer durchgemacht hat. An manchen Stellen fand ich den Film sehr traurig, daher fand ich immer gut, wenn er am Ende Witze gemacht hat.   (Gast)

Vortrag heute im Kinopolis
Ich fand den Film und das Gespräch danach sehr interessant. Der Film war sehr mitreißend und an manchen Stellen musste ich mich wirklich zusammenreissen, um nicht von meinen Gefühlen übermannt zu werden. Die Witze an manchen Stellen haben einer sehr ernsten und traurigen Geschichte wieder etwas aufmunterndes verliehen. Es ist wirklich eine beeindruckende Darbietung für alle Zuschauer. Ebenso bin ich sehr von Max Mannheimer beeindruckt, der so offen über sein Erlebtes und seine Gefühle spricht. Ich persönlich kann das nicht.   (Gast)

Wow.
Der Film heute war wirklich überwältigend, an vielen Stellen hab ich mir nur gedacht, wie stark Max sein muss. Um über das Geschehene reden zu können, braucht er bestimmt unglaublich viel Kraft. Er setzt sein Möglichstes daran, seine Geschichte zu vermitteln! Das ist wirklich beeindruckend. Er hat mein Mitgefühl, aber auch meine gesamte Bewunderung. Es wäre wirklich eine Bereicherung für uns alle, wenn z.b. eine Max-Mannheimer-Stiftung gegründet werden würde. Falls bereits so eine Stiftung oder ähnliches exsistiert, dann - wunderbar. Mfg.   (Chrissey (;)

München 10.03.10
Es war ein sehr prägendes Erlebnis, diesen Film zu sehen und dann im Anschluss noch Fragen an Max Mannheimer stellen zu können. Ich fand den Film bewegend und so wahnsinnig realitätsnah. Vielen Dank dass ich an einem so tollen Ereignis teilhaben durfte.   (Anne)

Bewegend
Unglaublich bewegender Film! Wahnsinnig authentisch und echt. Ein tolles erlebnis, selbst für eine 15-Jährige! Mit einem anschließenden Gespräch mit der Hauptperson, überwältigend. Vielen dank und weiter so!   (Gast)

.
Beeindruckend!   (Agne)

Faszinierend
Habe den Film gesehen und fand ihn klasse. Der Film wirkt sehr authentisch und hat sehr gut dargestellt wie man sich nach solchen Erlebnissen fühlt. Danach noch die Möglichkeit zu haben ihn persönlich zu sehen und ihm Fragen stellen zu können war die perfekte Ergänzung zum Film. Ein super sympathischer und bewundernswerter Mann. FRIEDE !   (e.f.b.)

Ein Zeitzeugnis , das den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart spannt
Ein herzliches Dankeschön an Frau Otto und Herrn Mannheimer für diesen so berührenden Film. Liebe Frau Otto, Sie haben ein Portrait geschaffen, das durch die vielen verschiedenen Facetten ein breites Mosaik von Herrn Mannheimer aufzeigt, von seiner Vergangenheit, seinen Erinnerungen und seiner Gegenwart. Trotz der vielen traurigen und erschütternden Momente ist es Ihnen durch Max Mannheimers Humor und Witz gelungen, einen Film zu schaffen, der tiefer geht, als wenn Sie nur seine Erinnerungen aufgenommen hätten. Vielen Dank für dieses wichtige Zeitzeugnis, das es schafft, den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart zu spannen.   (Florentine Egle)

Danke.
Der Film ist gut, einfach sehr gut. Er tut auch gut, sprich: er ist, wenn man das so sagen kann, ein Stück weit „heilsam“; er ist sehr behutsam, leise, ehrlich, einfach, direkt, „von Mensch zu Mensch", ist „menschlich" – m. E. auch völlig anders als alle anderen, mit dem Thema verwandten Filmdokumen-tationen – zumindest die, die ich bisher gesehen habe. „Der weiße Rabe“ – sowohl der Film als natürlich Herr Mannheimer selbst – baut Brücken und eröffnet Zugänge, welche es einem ermöglichen, die erschütternde Lebensgeschichte dieses so beeindruckenden Mannes bzw. den Holocaust zu begreifen und emotional zu verarbeiten. Ich würde mir wünschen, dass „Der weiße Rabe“ in weitaus mehr Kinos gezeigt und fester Bestandteil an jeder (Seminar-)Schule wird. Großes Dankeschön an Frau Otto und Herrn Mannheimer, dem ich an dieser Stelle – und im Namen der mittlerweile 105 Facebook-Mitglieder – ♥lich zum 90. Geburtstag gratulieren möchte. :)   ()

Erinnerungen
Max Mannheimer ist der beeindruckendste Mensche, den ich je kennenlernen durfte. Sein Mut über das Unaussprechliche zu sprechen, seine Kraft, sein Witz, seine Menschlichkeit. Sein Kaddisch-Gebet an dem Gedenkstein für die Opfer des Todesmarsches von Flossenbürg nach Dachau und sein Vortrag in Schwarzhofen werden mir unvergesslich bleiben. Viele andere Zuhörer hat er ebenfalls beeindruckt, denn Immer noch sprechen mich Menschen auf die Veranstaltung mit ihm an an. Ich freue mich, dass sein Besuch mit einer kurzen Sequenz im Film von Carolin Otto dokumentiert ist. Lieber Max, zu deinem 90. Geburtstag morgen alles Gute, viel Gesundheit und weiterhin noch viel Kraft für deinen Auftrag.   (Alfred Wolfsteiner)

Nicht als Richter oder Ankläger
Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne das Gefühl von Hass, ohne eine Kollektivschuld zuzuweisen, geht dieser unglaubliche Zeitzeuge durch unser Leben! Mich hat Max Mannheimer in dem Dokumentarfilm von Carolin Otto zutiefst beeindruckt. Herrn Mannheimer ist so viel Leid zugefügt worden, das es für etliche Leben reichen würde, und er kommt daher wie der nette Opa von nebenan und erzählt einfach seine Geschichte. Schön das es Sie gibt Herr Mannheimer und hören Sie bitte niemals auf Zeugnis abzulegen und in Schulen zu sprechen! Vielen Dank Frau Otto, dass Sie dieses eindrucksvolle Portrait über den Zeitzeugen Max Mannheimer gedreht haben!   (Gast Andreas Nardmann)

Gegen das Vergessen
Der Film verdient das Prädikat "besonders wertvoll", nich zuletzt aufgrund seiner Hauptfigur. Max Mannheimer ist ein außergewöhnlicher Mensch. Ich finde es sehr wichtig und es verdient Respekt, dass er durch die Lande tingelt und den Menschen (besonders jüngere wie ich es bin) über die Gräueltaten der Nazis berichtet und auch seine Lebensgeschichte weitergibt. Denn so etwas darf sich nie wiederholen und jeder sollte gegen das Vergessen kämpfen. Vielen Dank für diesen wunderbaren, traurigen, teils humorvollen und berührenden Film.   (Tamy (22 Jahre))

Hatte vor wenigen ...
... Augenblicken "Der weiße Rabe - Max Mannheimer" in BR3 gesehen. Ich bin schwer beeindruckt, zum einen von Ihrer überaus eindringlichen, berührenden und behutsamen Dokumentation, als auch von Max Mannheimer selbst. Ich hatte ihn vor Jahren kurz persönlich kennenlernen dürfen, und ich kann ohne Umschweife behaupten, einen Menschen getroffen zu haben, dessen Persönlichkeit mich mein ganzes Leben lang begleiten wird. Danke dafür. Und natürlich für Ihre Doku... =:-)   (Gast)

Sehr gelungen!
Ich kann mich dem Lob der anderen Einträge nur anschließen. Behutsam und ohne Effekthascherei, aber doch eindringlich, eröffnet dieser Film eine seltene, erschütternde Perspektive auf eine Zeit, die nicht vergessen werden darf. Sehr gelungen!   (Gast)

Bleibender Eindruck
Auch heute ist es immer noch wichtig (oder wieder), dass man nicht vergisst. Dieser sehr eindrückliche Film ist etwas vom Besten das ich per TV gesehen habe. Vielen Dank!   (rma)

GEW-Stadtverband München, Geschäftsführer
Ein erschütternder Film, ein sehr stiller Film, ein sehr warmherziger Film, ein politischer Film, ein sehr persönlicher Film. Formal streng, ohne jedes Pathos. Herzlichen Dank für die wohl sehr grosse Anstrengung vor und hinter der Kamera. Ein Dokument, das wir brauchen und brauchen werden. Ein Dokument, das für sich selbst spricht, das Gegenteil von Agitation, das Ergebnis von Nachdenklichkeit und schonungsloser Klarheit. Wir werden für diesen Film im Kreis der PädagogInnen und unserer Mitglieder werben. jpg   (Joachim Peter Graf)

Spannend.
Der Film war interessant, spannend, berührend und witzig. Er hätte gerne noch länger dauern können. Sehr empfehlenswert, gerade für jüngere Leute.   (Emma Greve)

Beeindruckend
Trotz seines schweren Sujets ist der Film immer wieder so witzig und filouhaft wie sein Protagonist. Carolin Otto begleitet und beobachtet Max Mannheimer bei seiner Aufklärungsarbeit, der der Neunzigjährige immer noch unermüdlich nachgeht, lässt Familie und Freude zu Wort kommen, sehr beeindruckend eine befreundete Nonne, und lässt dem Zuschauer den Raum zur Beobachtung. So entsteht ein starkes, facettenreiches Porträt, das Nähe aufbaut, ohne die Distanz zu verlieren, das einfühlsam von den Konflikten und Emotionen der Überlebenden berichtet, ohne in ehrfürchtiger Sentimentalität zu erstarren. Eine gelungene Dokumentation, die aus dem Mainstream des zeitgenössischen Dokumentarfilms positiv herausragt, weil sie Emotionen nicht kalkuliert behandelt und den Raum öffnet, den Zuschauer und Protagonist brauchen.   (Petra Lüschow)

Zunehmend schöner
Der Film hatte es nicht einfach mit mir: Aus vergleichbarer Arbeit kannte ich die abgeschliffenen Erinnerungen Überlebender, die in den immer gleichen Formulierungen Schutz suchen vor den Verletzungen der Vergangenheit. Aber Mannheimer und der Film schaffen es, diese scheinbare Glätte/Routine zu durchbrechen - in den ungeplanten Konfrontationen, mit Mannheimers Witzen, seinen Freunden und - für mich besonders - in der Begegnung mit seiner Tochter und seinem Sohn. Die Unverkrampftheit und Zuneigung, mit der sie sich begegnen machen den Menschen Max Mannheimer viel deutlicher und liebenswerter, als es seine "offiziösen" Erinnerungen vermöge. Danke.   (Pim Richter)

Herr Mannheimer ist großartig, der Film leider nicht.
Der Titel und Herr Mannheimer sind das beste an dem Film. Ich fand ihn so schlecht, dass ich ihn mir gar nicht bis zu Ende ansehen konnte. Der Film müsste wirklich noch einmal ganz neu zusammengeschnitten werden. Kann mich gar nicht erinnern, wann ich einen Film ähnlich schlecht fand, was mich bei diesem Thema besonders geärgert hat.   (Dagmar Schön)

Ein großartiger Mensch
Vielen Dank für diesen wertvollen Dokumentarfilm der mich sehr beeindruckt. Wie Sie Herr Max Mannheimer Menschen erreichen, sie ansprechen mit Ihren Gefühlen, ihren Humor, und unermüdlichen Einsatz in Schulen und überall, das ist einfach großartig.Nicht vergessen möchte ich Carolin Otto die mit der Begegnung mit Max Mannheimer im Jahr 1988 diesen Film gemacht hat.   (Gast Peter Termoellen)

Ad mea ve esrim!
Ad mea ve esrim! Mögest Du leben bis 120! Ja, das wünsche ich Ihnen von Herzen, sehr geehrter und lieber Max Mannheimer. Ich hoffe sehr, dass Sie in dieser Ihrer Weise noch vielen Heutigen erzählen können, und das, wie Sie selbst sagen, nicht um Vorwürfe zu machen, sondern damit so etwas niemals wieder passiert! Zutiefst vielen vielen Dank, dass Sie solch eine wichtige Aufgabe übernommen haben, Schülern in Schulen und Touristen und Interessierten Ihre Erfahrungen weiter zu geben!   (Monika Kindler)

An den Grenzen des Erinnerns
Vielen Dank für diesen berührenden Film. Und für die Begegnung mit Max Mannheimer! Ihr zeigt ihn mit all seinen Stärken und seinen Schwächen, ohne ihn jemals vorzuführen oder bloßzustellen. Es ist unglaublich imponierend wie ein Mensch mit einer so extremen Geschichte immer noch mit Geist, Humor und Inspiration durchs Leben gehen kann. Ich habe auch viel an meine Großmutter denken müssen, mit der ich viel über diese Zeit geredet habe, Fragen gestellt habe. Sehr sehr berührend waren die Momente, als die Sprache, das Sprechen plötzlich versagte. Das Gespräch mit der Nonne mit dieser plötzlichen Sprachlosigkeit. Das Schweigen in Ausschwitz. Die Gedenkstätte der Opfer des Todesmarsches, wo er plötzlich zusammenknickt, aus dem Moment heraus ausbrechen möchte. Und Ihr lasst ihn behutsam gehen und folgt ihm nicht nach sondern wartet, bis sich etwas gefangen hat und zurück kommen kann. Und natürlich das Kracherltrinken mit seinem Vater im Kaffeehaus, als die Welt noch eine Ordnung hatte und noch nicht alles aus den Fugen war und ihre Menschlichkeit verloren hatte. Das habt ihr nicht betroffen moralisch erzählt, sondern eben menschlich. So wie Max Mannheimer eben auch ist. Und dieser eine Überlebende steht dann plötzlich sinnbildlich für alle die Millionen, die grausam vernichtet wurden. Und mitten im Kino fragte ich mich plötzlich : Was für ein Reichtum wäre es für die Welt gewesen, wenn alle diese Menschen ihr Leben hätten leben dürfen?   (Jochen Strodthoff)

Es geht los
Das Gästebuch ist eröffnet. Wir freuen uns über rege Beteiligung und Diskussion.   (Administrator)

Vielen Dank für diesen tollen Film!
Wir waren von Max Mannheimer und der persönlichen Darstellung durch die Bilder des Films begeistert. Gerade die langen Einstellungen bringen dem Zuschauer die Emotion Max Mannheimers näher. DANKE! Laura Ilg und Maximilian Hainlein   (Gast)